Erst kürzlich wurden nahe der Stadt Visoko, 30 km nördlich von Sarajevo, Bosnien vier Pyramiden gefunden, die mindestens 12.000 Jahre alt sein sollen und von einem Volk der Prä-Illyrer gebaut wurden, welches - laut dem Enddecker und Pyramidenforscher Semir Osmanagic - vor 27.000 Jahren im heutigen Bosnien-Herzegowina lebte.
Neben bereits ausgegrabenen Stufen fand man unter den Pyramiden kilometerlange Tunnelsysteme, die u.a. alle vier Pyramiden miteinander verbinden. Diese europäischen Pyramiden blieben wegen ihrer bewachsenen Oberfläche lange unentdeckt, obwohl die Bewohner des Dorfes um die Pyramide schon immer vom "Pyramidenberg" sprachen. Das Wort Visiko selbst bedeutet "hoch".

Die gefundenen Pyramiden, welche den Stufenpyramiden Südamerikas erstaunlich ähnlich sind, wurden Sonnenpyramide, Mondpyramide, Erdpyramide und Drachenpyramide genannt.
Neben Semir Osmanagic, der 15 Jahren lang Pyramiden in Ägypten und Südamerika studierte, sind Experten aus aller Welt an den Ausgrabungen beteiligt. Seit Anfang Mai 2006, kam Aly Abd Alla Barakat, ein Experte aus Ägypten hinzu, ein Geologe mit Spezialistenblick für unnatürliche Topographie, eigens entsandt von Zahi Hawass, dem Chefverwalter aller ägyptischen Pyramiden und Antikendenkmäler.
Als der Staatspräsident Sulejman Tihic sich die Pyramiden zeigen lies, begleiteten ihn 15 Botschafter aus allen möglichen Ländern - von Peru über Ägypten bis nach China waren Repräsentanten anwesend.
Angeblich hat es in Europa nie Hochkulturen gegeben, daher "existieren die Bosnischen Pyramiden nicht", zumindest verhalten sich Politik und Medien so, obwohl sie zu den spektakulärsten Funden der Geschichte gehören.
Zwar wurde auch in den gängigen Medien (kurz angeschnitten) von ihnen berichtet, dann aber auch nur wegen dem Druck der alternativen Medien, und, weil die Offensichtlichkeit der Funde nun einmal nicht gänzlich zu leugnen ist.
Von Mario Kienappel